Wenn du dich vor dem Gewalttätigen versteckst, wer soll dann dem Bösen wehren?

Facebook

facebook

Folge uns auf Facebook!

Formen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Nähring   

Formenlauf


Formen (engl. Pattern) sind festgelegte Schritt- und Technikfolgen, sie gleichen einem Kampf gegen imaginäre Gegner und dienen vor allem der Automatisierung von Bewegungsfolgen und dem Training von passenden Atemtechniken.

Der geschichtliche Hintergrund ist angeblich, dass es früher viel zu gefährlich gewesen wäre, einen Trainingskampf gegen einen echten Gegner zu führen - bei Verletzung oder Tod hätte dies zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen (Arbeitskraft in der Landwirtschaft) und entsprechenden Racheakten der Familie des Opfers geführt.

Es gibt noch weitere Theorien über die Entstehung von Formen, die sich in allen asiatischen Kampfarten und in den unterschiedlichsten kulturellen Kontexten entwickelt haben.

Bei den festgelegten Bewegungsformen unterscheidet man zwischen


• Pumsae (Taegeuk/ Palge und Yudanja),
• Hyong (die traditionellen Formen, von Choi Hong-hi zusammengestellt) und
• Tul (von Choi Hong-hi später aus den Hyong weiterentwickelt).

 

Insgesamt gibt es 24 Übungsformen, die Symbolisch für einen immer wiederkehrenden Kreislauf stehen. Die 24 steht für die Stunden eines Tages.